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KFÜ-SH - Über KFÜ-SH - Standorte |
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Struktur und Standorte der Kernkraftwerksfernüberwachung Schleswig-Holstein (KFÜ-SH) |
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Diese Abbildung zeigt die Struktur des KFÜ-Rechnernetzes. Die Datenerfassung geschieht in den Kernkraftwerken und in deren Umgebung, wobei auch die Daten von 60 Messstellen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) einbezogen sind. Alle Daten werden in der KFÜ-Zentrale gebündelt, verarbeitet und gesichert. Diese Daten stehen an 14, über ISDN angebundene und PC-basierte Arbeitsplatzrechner zur Auswertung und für Berechnungen zur Verfügung. |
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Je zwei Arbeitsplatzrechner stehen bei der Aufsichtsbehörde, der ESN und bei Dataport, je einer im Lagezentrum des Innenministeriums, bei den Katastrophenschutzbehörden der vier betroffenen Landkreise und in den Kernkraftwerken. |
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Der Funktionsumfang und der Datenbestand sind für alle Arbeitsplatzrechner gleich und werden benutzerspezifisch zugewiesen. Auf der Bedienoberfläche des KFÜ-Arbeitsplatzrechners können alle im System vorgehaltenen Messwerte, wie ODL-Messwerte, Emissions- und Wetterdaten gemeinsam dargestellt werden. |
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Für die externe Kommunikation ist an die KFÜ-Zentrale ein PC über eine Firewall angebunden. Hierüber werden Daten der KFÜ-SH zum Abruf durch das Bundesamt für Strahlenschutz und das KFÜ-Hamburg bereitgestellt. |
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Die KFÜ-Zentrale |
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Die KFÜ-Zentrale ist in einem zutrittskontrollierten Bereich bei Dataport eingerichtet und besteht im Kern aus zwei sich gegenseitig überwachenden UNIX-Servern, denen jeweils auch noch ein Notfallserver zugeordnet ist. Die Server dienen zur Systemadministration, zur Steuerung der Kommunikation im Rechnerverbund, zur Durchführung von Ausbreitungsrechnungen sowie zur Datenhaltung und Pflege des Datenbestandes. Dieser umfasst alle seit 1983 erfassten 10-Minuten-Mittelwerte. Die Daten der jeweils letzten 36 Monate werden auf Festplatten der Server für den Direktzugriff vorgehalten. Ältere Daten können jederzeit kurzfristig rearchiviert werden. |
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Datenerfassung |
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In den Kernkraftwerken werden die Daten der betreibereigenen Instrumentierung sowie Wetterdaten und ausgewählte Anlagenparameter ausgekoppelt. Insgesamt sind dies jeweils zwischen 36 und 50 analoge Messwerte und eine Anzahl binärer Parameter, die über Trennverstärker bzw. Relaiskontakte bereitgestellt werden. Die Erfassung erfolgt auf redundant ausgelegten Kraftwerkstationsrechnern, die sich gegenseitig überwachen und alle 10 Minuten von der KFÜ-Zentrale abgefragt werden. |
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Die ODL-Erfassung in der Umgebung der Kernkraftwerke erfolgt über Messstationen der Aufsichtsbehörde. Die Messstandorte sind so gewählt, dass in der Zentralzone eines KKW fünf bis sechs Stationen und am inneren Rand der Mittel- und Außenzone pro 30-Grad-Sektor mindestens eine ODL-Messstelle vorhanden ist. Insgesamt umfasst das Messnetz an der Unterelbe 140 Standorte, davon 80 KFÜ-eigene und 60 des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). |
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Die Daten der KFÜ-eigenen Stationen werden alle 10 Minuten über Funk an Basisstationen auf den Funktürmen Hamburg, Hennstedt und Schwarzenbek gesendet und von dort über ISDN an die KFÜ-Zentrale weitergeleitet. Die 10-Minuten-Mittelwerte der BfS-Stationen werden einmal täglich, im Ereignisfall stündlich von der KFÜ-Zentrale abgefragt. |
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